Nach den Osterferien fanden an unserer Schule die traditionellen Schülergottesdienste statt, die nach Konfessionen getrennt gefeiert wurden. In einer ruhigen und zugleich gemeinschaftsstärkenden Atmosphäre boten die Gottesdienste den Schülerinnen die Gelegenheit, innezuhalten, über die Bedeutung von Ostern nachzudenken und gemeinsam Glauben zu erleben.
Ein besonderer Dank gilt den verantwortlichen Lehrkräften Frau Bach und Herrn Kaplan Hagner, die mit großem Engagement und viel Sorgfalt die Planung und Durchführung übernommen haben. Ebenso möchten wir uns herzlich bei allen Schülerinnen bedanken, die den Gottesdienst mit vorbereitet und aktiv mitgestaltet haben. Durch ihre Beiträge – sei es in Form von Texten, Anspielen oder organisatorischer Unterstützung – wurden die Feiern zu einem lebendigen und bereichernden Zusammenkommen für alle Beteiligten.
Die Eucharistiefeier der katholischen Schülerinnen wurde in besonderer Weise von der Klasse 8 mitgestaltet. Kaplan Hagner hob in diesem Zusammenhang hervor, dass das Osterfest nicht nur ein einzelner Feiertag ist, sondern über einen Zeitraum von 50 Tagen bis Pfingsten hinweg gefeiert wird. Die musikalische Begleitung in der Stillakirche übernahm Frau Weidler, der wir für die stimmungsvolle Gestaltung herzlich danken.
Der evangelische Gottesdienst fand unter der Leitung von Frau Bach in der Turnhalle statt. Hier brachten sich insbesondere die Schülerinnen der Klasse 10 engagiert ein und trugen maßgeblich zur gelungenen Gestaltung der Feier bei. Im Mittelpunkt stand dabei die Botschaft, dass aus etwas Kleinem etwas ganz Großes wachsen kann – anschaulich verdeutlicht am Beispiel einer Blumenzwiebel. Sie wurde als Symbol für das Senfkorn gewählt, von dem Jesus in der Bibel als Vergleich zum Reich Gottes spricht. Die musikalische Begleitung wurde von der Schülerin Marie Trautmann, Klasse 9, übernommen, wofür wir uns ebenfalls herzlich bedanken.
Die Schülergottesdienste nach dem Osterfest haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig gemeinschaftliche Momente im Schulalltag sind und welchen wertvollen Beitrag sie für das Miteinander leisten.
Text: Martina Kastler; Fotos: Martina Kastler und Nadine Matejka