Schülerinnen spielen einen Sketch während des Gottesdiensts zu Erntedank

Erntedank- und Franziskusgottesdienst in der Stillakirche

In der Stillakirche feierten unsere Schülerinnen gemeinsam mit Kaplan Hagner einen festlichen Erntedank- und Franziskusgottesdienst.

Die Klasse 7 gestaltete den Gottesdienst mit einem szenischen Spiel zur Lebensmittelverschwendung. Darin wurde eine Begebenheit aufgegriffen, die sich bei einem Lehrer in den USA ereignet hatte: Schülerinnen und Schüler hatten ein Pausenbrot weggeworfen, das ihnen nicht mehr wertvoll erschien. Der Lehrer hob es auf und aß es – ein eindringliches Zeichen dafür, dass Lebensmittel kein Müll sind und wir den Wert unserer Nahrung nicht vergessen dürfen.

Auch die Fürbitten wurden von den Schülerinnen der 7. Klasse vorgetragen.

Eine besondere Mitmach-Aktion lud die Gottesdienstbesucher zum Nachdenken ein: Auf Zetteln konnten sie Dinge notieren, die wertlos erscheinen mögen, aber deshalb "Trotzdem kein Dreck" sind. So wurde deutlich, dass unser Werturteil oft davon abhängt, wie wir etwas betrachten – und dass Vieles, was wir vorschnell wegwerfen oder als wertlos ansehen, genauer betrachtet durchaus wertvoll ist.

Kaplan Hagner griff in seiner Predigt u. a. das Leben des heiligen Franziskus auf. Franziskus sah die Tiere und Pflanzen als Brüder und Schwestern und begegnete der gesamten Schöpfung mit großer Achtung und Dankbarkeit. Seine eindrucksvollen Worte regten dazu an, auch unseren eigenen Umgang mit der Schöpfung und ihren Gaben zu überdenken.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt Kaplan Hagner, der Klasse 7, Frau Weidler und Sr. Meinrada, da sie den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben.

Doris Hengster